Fußball

Copa Libertadores und südamerikanischer Fußball: die Giganten, die Leidenschaft, die Talentfabrik

Nirgends auf der Welt wird Fußball so gespielt — und erlebt — wie in Südamerika. In den Stadien von Buenos Aires, Rio de Janeiro und Montevideo gleicht das Spiel eher einer Religion als einem Sport: Rauch, Trommeln, Wände aus Lärm und Tifos, die ganze Ränge verschlucken. Die Copa Libertadores, die Champions League des Kontinents, ist ihre größte Bühne: ein brutales, romantisches K.-o.-Turnier, in dem ein Klub aus einer kleinen ecuadorianischen Stadt den Giganten Brasiliens die Stirn bieten kann und in dem ein Hin- und Rückspiel in der Bombonera oder im Maracanã ein Erlebnis ist, das jeder Fußballfan einmal gesehen haben sollte.

Und was für Giganten. Argentiniens Independiente, der 'König der Pokale', hat die Libertadores rekordverdächtige sieben Mal gewonnen; Boca Juniors sechs Mal, und ihr Superclásico gegen River Plate gilt regelmäßig als das intensivste Derby des Planeten. In Brasilien haben Flamengo, Palmeiras und São Paulo Anhängerschaften von zig Millionen, und die brasilianische Série A ist zu einer der reichsten und meistgesehenen Ligen außerhalb Europas geworden, die ihre besten Spieler immer öfter im Land hält.

Denn das ist die andere Wahrheit über den südamerikanischen Fußball: Er ist die größte Talentfabrik der Welt. Pelé, Maradona, Ronaldo, Ronaldinho, Messi, Neymar — die Namen, die das moderne Spiel prägten, wurden alle auf den Plätzen des Kontinents geformt, bevor Europa rief, und die nächste Generation glänzt bereits in der Libertadores. Für Fans wie Wettende ergibt das herrlich unberechenbaren Fußball voller Überraschungen — mitreißend, aber auch eine Erinnerung, Quoten zu vergleichen und jede Wette als Unterhaltung zu sehen. 18+ · spiele verantwortungsvoll.

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